Tourismusverein Region Gerswalde e. V.

Stiernseerundweg 18 km

Storchenhorste und Herrenhäuser

Aus Gerswalde (1) gehen wir südlich an der ehemaligen Wasserburg und am Sportplatz vorbei in den Friedenfelder Weg. Ab Ortsausgang dann ein gut zu begehender Feldweg, gesäumt von Hecken und alten Obstbäumen, der leicht gewellt durch die Hügel der Moränen führt. Der Blick reicht weit ins Land. Auf den Feldern sind gelegentlich Störche und Kraniche zu beobachten. Wir wandern durch ein kleines Waldstück, genießen den Schatten des Mischwaldes und die Ruhe. Später plätschert sogar ein Bach. Bevor wir Friedenfelde erreichen, wird unser Weg zu einer Allee. Am Ortsausgang (2) halten wir uns re auf einer Allee junger Linden. Neudorf wird auf der Dorfstr. durchquert. Neben dem Abzweig nach Achimswalde (3) gibt es eine Schutzhütte. Hier geradeaus, nach ca. 500 m erreichen wir Stiern und eine Badestelle. Wir wandern dann wieder durch ein größeres Waldstück, später am Waldrand an einer Wiese entlang. Im Wald gibt es einen WW nach li (4) zu bronzezeitlichen Hügelgräbern. Mit einem Abstecher von ca. 500 m kann man auf einer kleinen Erhebung hinter der feuchten Senke re und li des Weges die Grabhügel gut erkennen. In Briesen (5) folgen wir der M Gelber Punkt nach re. Die ehemaligen Katen im Ort werden heute als Wochenendhäuser genutzt (an der großen Linde direkt am Abzweig eine kleine Infotafel zu den „Weißen Häusern von Briesen“). Wir verlassen die von Wald umgebene Idylle auf einer Lindenallee. Es wandert sich herrlich im Schatten der mächtigen Baumkronen. Nach re und li bietet sich ein freier Blick in die hügelige Landschaft. Am Abzweig nach Krohnhorst (6) bleiben wir geradeaus, queren erneut ein kleines Waldstück. Aus dem Wald öffnet sich der Blick weit nach re. Am Beginn des Plattenweges (7) gibt es eine Schutzhütte, ein wunderbarer Rastplatz mit faszinierender Aussicht. Vor uns ist das Schloss Herrenstein zu erkennen. In Herrenstein angekommen, halten wir uns re zum Schloss (8), gehen durch die Anlage und nach li auf dem Weg an den Koppeln entlang. Etwas später der WW li Gerswalde. Wir folgen dem Weg durch die Felder, sehen bald den massigen Turm der Gerswalder Kirche vor uns. In Gerswalde-Siedlung (9) halten wir uns li auf der Achimswalder Str. und kehren zu unserem Ausgangspunkt (1) zurück

 

  Gerswalde - Potzlow 20,7 km

Drei Seen- Blick und Grundmoränen

Von der Ortsmitte (1) gehen wir in die Buchholzer Str. Ortsausgang, an der Wegegabel (2) halten wir uns re (M Grüner Strich, WW Reitweg L1). Es geht bergan, oben auf der Kuppe belohnt uns ein herrlicher Ausblick. Für ein paar hundert Meter teilt sich der Weg. Wir gehen hinter dem kleinen Steinwall geradeaus und über die Rücken mehrerer kleiner Kuppen. Vor dem Gehöft (3) gehen wir re und halten uns am Feldrand wieder re (der M folgen). Der Weg schlängelt sich in einer Senke, an mehreren Teichen mit Wasservögeln vorbei bis Gustavsruh (4). Wir überqueren die Str., gehen an dem einsturzgefährdeten Haus vorbei und halten uns am Feld li. Immer am Feldrand entlang, in einem Bogen nach re auf die Höhe. Nun gehen wir unter der Stromleitung hindurch hinunter zum See. Wir folgen der M nach li und gehen über die kleine Brücke (5) bergan nach Potzlow-Abbau. Auf dem Fahrweg wandern wir in R Potzlow. Kurz vor dem Großen Potzlowsee (6) wenden wir uns nach re auf den Plattenweg. Bald haben wir eine schöne Sicht nach li hinunter zum See. Nach ca. 1,7 km erreichen wir den Rastplatz Drei-Seen-Blick (7). Vor uns die Kette der Uckerseen mit dem Großen Potzlowsee, dahinter die Höhen des Melzower Forstes, im Norden die Silhouette Prenzlaus. Für die Fortsetzung unserer Wanderung nehmen wir den Weg re, verlassen den Plattenweg. Am Waldrand entlang geht es durch das Naturschutzgebiet Eulenberge. Die Wegekreuzung (8) bei Fergitz wird überquert. Zweimal kommen Wege von li. Nach dem zweiten wenden wir uns nach li um die Waldecke (9) herum und danach geradeaus auf die Wiese. Am Stierngraben (10) halten wir uns re zu der großen Baumgruppe. Hier gibt es eine kleine Brücke, am Ortseingang Flieth (11) einen Rastplatz mit Schutzhütte. Am Kastanienhof gehen wir re auf die Gartenstr. und westlich aus dem Ort heraus. Der Feldweg bringt uns über die Hügel der Moränen nach Gerswalde zurück. Re vor uns sehen wir den großen Kirchturm. Vor dem Ortseingang wenden wir uns am Asphaltweg nach li und folgen diesem bis Ortsmitte (1).

 

Märkischer Landweg 21,1 km

 

Durch die Poritzer Moränenlandschaft

Von der Ortsmitte Ringenwalde (1) gehen wir auf der Dorfstr. R Osten und, nachdem wir die Hauptstr. überquert haben, am Reiterhof vorbei aus dem Ort heraus. Die kleine Feldsteinkirche ist auch im Innern sehenswert. Wir wandern auf der Ortsverbindungsstr. nach Poratz. Es geht sich sehr angenehm auf dem Sommerweg neben dem Kopfsteinpl  aster. Die teils riesigen alten Linden und Buchen bilden ein dichtes Blätterdach über uns. Re und li geht der Blick frei über die Pferdekoppeln mit einzelnen Baumgruppen. An der Kreuzung im Wald (2) ist eine Schutzhütte. Hier treffen wir auch auf die M Roter Punkt des Uckermärkischen Rundwanderweges. Wir wandern weiter, noch ca. 2,5 km bis Poratz (3). Flach ducken sich die ehemaligen Köhlerhäuser an der Dorfstr., die Dächer teils mit Moos bewachsen, gepl  egte kleine Gärten davor. Unsere M ist wie bisher das Blaue Kreuz, welches uns aus dem Dorf hinaus in den Wald führt und uns sicher und problemlos nach Peetzig leitet. Wir gehen meist auf breiten, gut zu begehenden Forstwegen durch den Wald und queren eine feuchte Niederung zwischen Laagen- und Briesensee, deren Wasserl  ächen jedoch kaum zu sehen sind. Erst der Schönebergsee (4) kurz hinter der Autobahnunterführung gibt etwas mehr von sich preis. Später führt der Weg durch Wiesen und Felder und gestattet Weitblicke. Am Ortseingang Peetzig (5) führt uns die M nach Südwesten. Beim ersten Haus biegen wir nach re auf einen breiten Feldweg ein und erleben die „Märkische Streusandbüchse“. Später genießen wir wieder den Schatten des Waldes. Eine Str. ist zu überqueren, wir bleiben immer auf dem Hauptweg. Kurz bevor wir den Wald endgültig verlassen, bestätigt uns ein Steinwegweiser die eingeschlagene R. Bald darauf haben wir Wolletz und den Uckermärkischen Radrundweg (6) erreicht. Wir gehen nach li und erreichen am Ortseingang einen schönen Rastplatz. Auf der Dorfstr. kommen wir in das Zentrum des Straßendorfes und beenden am Backhaus (7) die heutige Etappe.